DevCamp 2019 – Ein klangvoller Bericht

DevBoost

Einfach Zuhören. In der Welt gibt es viele Klänge. Manchen wird eine beruhigende Wirkung zugeschrieben. Andere empfinden wir als störend oder wären nicht traurig, wenn sie uns erspart blieben (man denke hier an das Kratzen eines Fingernagels auf einer Schultafel). Bei der Wirkung von Klängen kommt es immer sehr auf den Hörer an.

 

Im DevCamp 2019 habe ich bekannte Klänge (oder vielmehr ihre Wirkung auf mich) neu entdeckt. Doch zuerst eine kleine Einführung, um die Idee des DevCamps zu beschreiben. Ziel des DevCamps ist es unter anderem, sich mit Technologien und Programmiersprachen zu beschäftigen, die man im normalen Arbeitsalltag nicht unterbringen kann. Sei es, weil es kein passendes Kundenprojekt dafür gibt, oder eben, weil es sehr zeitaufwendig ist. Auch Probleme, denen man im Arbeitsalltag begegnet, können mit allen diskutiert und gelöst werden. Der für mich persönlich wichtigste Punkt war dieses Jahr aber der Umzug von Build-Jobs von einem Build-System auf ein Neueres.

 

Der besagte Umzug an sich war schon etwas länger in Planung und wurde daher einige Male durchdiskutiert und um die eine oder andere Anforderung erweitert (um bspw. Sicherheitsrisikos zu minimieren oder sich Vorteile einer anderen Technologie zu sichern). Wie man sich an dieser Stelle vielleicht denken kann, ist es schwer, bei einer stetig wachsenden Anzahl von Anforderungen und unterschiedlichen Build-Jobs den Überblick zu behalten. Doch bei DevBoost ist man nie allein (bitte an dieser Stelle ein gruseliges Lachen vorstellen). Damit meine ich natürlich, dass man sich der Hilfe von Kollegen immer sicher sein kann! Nichtsdestotrotz gab es sehr viele Phasen, des schweigsamen Nachdenkens und auch Phasen, in denen man sich vor Lachen kaum noch auf den Stühlen halten konnte:

 

(leicht abgewandelter Befehl um die Komik hervorzuheben)

"docker run --rm -u gradle -v "$PWD":/gradle -w /gradle gradle gradle"

-- und was an den Haaren herbeigezogenes "gradle not found".... viel Spaß :D

 

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Lange rede kurzer Sinn: Was hat das alles mit dem Klanggeschwafel vom Anfang zu tun? Ganz einfach: Alles! In einer Phase des "Konzentrierten-Nachdenkens" ist mir aufgefallen, was für eine besondere Klangkulisse im Raum herrschte. Man konnte die Konzentration förmlich mit den Händen greifen. Einzig das emsige Tippen der Kollegen als Hintergrundgeräusch (anzumerken ist hier eine vergleichbar starke Entspannungswirkung wie bei Meeresrauschen). Man kann sich an diesem Punkt eine Prüfung vorstellen, nur das keiner "Angst" vor der Prüfung hat, sondern sich alle darüber freuen und die Prüfung gemeinsam meistern. Das vermittelt so ungefähr den Eindruck, den ich als Mitarbeiter selbst von der Arbeitsweise und Firmenphilosophie bei DevBoost habe.

 

Dadurch "angeteasert" habe ich in den folgenden Tagen immer öfter auf die Klangkulisse geachtet und mich sehr darüber amüsiert, dass auch beim Essen eine gewisse Form der Ruhe einkehrt. Auch "gefräßiges Schweigen" genannt, bei dem die Tastenanschläge durch das Klappern des Geschirrs ersetzt werden. Um die Sache abzurunden, kann man sich nach dem Essen noch das Ploppen von Kronkorken und das Klirren von Gläsern beim Anstoßen vorstellen.

 

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Aber zurück zum Leitthema – Klänge im DevCamp. Ich persönlich hab mich sehr über diese "Klänge des Gemeinsamen" gefreut und begriffen, dass ich hier für mich eine Art Motivations- und Energiequelle entdeckt habe, die nicht nur im DevCamp funktioniert. Das "Gemeinsame" zieht sich auch durch den Alltag bei DevBoost und ist für mich einer der Gründe, warum mich meine Arbeit bei DevBoost glücklich macht.

 

Wer von euch nächstes Jahr auch mitfahren möchte, kann sich jetzt hier um seinen Platz kümmern.

 

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Bildnachweis: ©DevBoost

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